Online-Tools

Online-Tools zum Finden seiner Nische

Bisher hast du dich schon intensiv mit dem Finden deiner Nische befasst. Du kennst viele Kreativitätstechniken, die dir in vielen Bereichen helfen können. Für den Erfolg deiner Nischenseite, kann man sich auch der Hilfe von Online Tools bedienen. Diese sind meist für diese Art von Arbeit ausgerichtet, komfortabel zu bedienen und liefern sehr viele Informationen über die Anzahl der Anfragen, Alternativvorschläge, Ergänzungen und den Wettbewerb. Daher stelle ich dir im Folgenden zwölf sehr nützliche Tools vor, die ich selbst fast täglich nutze:

 

  1. Google Keywordplaner (Recherche)
  2. Google Trends (Recherche)
  3. KWfinder (Recherche, Bewertung)
  4. Ubersuggest (Recherche)
  5. io (Recherche)
  6. Amazon Keyword Tool von Sistrix (Recherche)
  7. W-Fragen Tool (Recherche)
  8. AnswerThePublic (Recherche)
  9. MozBar und SEO Quake (Recherche, Bewertung)
  10. SEMrush (Recherche, Bewertung, Analyse, All-in-One)
  11. Wiseseo (Recherche, Bewertung, Analyse, All-in-One)
  12. Market Samurai (Recherche, Bewertung, Analyse, All-in-One)
  13. Backlink Checker (Recherche, Bewertung)

 

  1. Google Keywordplaner

Der Klassiker für die Keywordrecherche und vor allem kostenlos. Man muss sich mit seinem Google Account anmelden (wie du einen anlegst, erfährst du hier) und gibt das Keyword ein und verschafft sich so einen guten Überblick über das Thema und die Nische. Praktisch ist, dass Google hier weitere Keywörter und Keyword Kombinationen vorschlägt. Man erhält Informationen zum Suchvolumen und zum Wettbewerb. Aber leider hat Google hier einiges verändert. Man erhält aktuell nämlich nur Suchkorridore, zum Beispiel nur 100-500 Suchvolumen. Um die exakten Zahlen zu erhalten, muss man sich ein AdWords Konto anlegen und eine Kampagne starten. Das kann man mit einem Euro machen und schon ist das Konto frei. Alternativ habe ich hier ein Tool entdeckt, das als Zwischenlösung dient: das Karma Keyword Tool.

 

Vorteil: Schnelle und aktuelle Suchergebnisse
Nachteil: Man erhält kostenlos nur Suchkorridore, langsam

 

  1. Google Trends – Erkenne was wichtig wird!

Die Google Trends habe ich schon angesprochen. Man nutzt es um Entwicklungen zu betrachten und Potenzial abzuschätzen. Die Daten sind aber nicht tagesaktuell oder erfassen alle Suchanfragen, sondern Google entscheidet, ab wann welcher Begriff erscheint. Zudem handelt es sich um Durchschnittswerte. Oft erscheint auch einfach nur eine Null als Suchergebnis. Zudem kann man sein Keyword mit einem anderen Suchwort vergleichen, was ganz interessant sein.

 

Vorteil: Schnelle Ergebnisse, Langfristige Entwicklung sichtbar, kostenlos
Nachteil: ungenau, keine tiefergehenden Analysen möglich

 

 

  1. KWfinder

KWfinder ist eines meiner Lieblingstools, da man hier sehr komfortabel nach Keywords suchen kann. Nicht nur das: Man kann Listen anlegen und erhält detaillierte Informationen über das Suchvolumen und über den Wettbewerb. Das Tool wird laufend erweitert, so dass man hier auch seine Keywords verfolgen kann und Entwicklungen beobachten kann. Zudem ist es möglich die Backlinks anderer Seiten zu erkennen. Spannendes Tool.

Kostenlos sind bis zu3 Abfragen am Tag möglich. Es ist mittlerweile teurer geworden, aber sein Geld in jedem Fall wert. Ich selbst habe das Basic Paket mit dem ich 100 KEywörter am Tag analysieren und 200 Keywörter am Tag abfragen kann. Was soll ich sagen, es reicht mir. An manchen Tagen muss ich eben 24 Stunden warten, bis die Uhr wieder auf 0 gedreht wird und ich erneut Anfragen stellen kann.

 

Vorteile: Einfache Handhabung, Grafisch aufbereitete Ergebnisse, umfangreiche Analysefunktionen, Exportfunktion als csv Datei und damit in Excel bearbeitbar
Nachteil: Preis, leider nur die letzten 12 Monate erkennbar, keine Prognose möglich

 

  1. Ubersuggest

Ubersuggest ist ein weiteres sehr gutes Tool, das einem viele Vorschläge für die Analyse gibt. Es ist kostenlos und leicht zu nutzen. Man gibt einfach sein KEyword ein, definiert die Art der Suche, also ob man im Web, ein Bild oder in den Nachrichten suchen will und bestimmt das eigene Land. Ubersuggest, stellt dann eine Liste mit dem Keyword und Keywordkombinationen zusammen, die man runterladen und bearbeiten kann. Sehr praktisch.

 

Vorteile: Einfache Handhabung, viele KEywörter werden gewonnen, Exportfunktion als csv Datei und damit in Excel bearbeitbar
Nachteil: keine Suchvolumina, keine Prognose möglich

 

  1. keywordtool.io

Das keywordtool.io ist wieder eines meiner Lieblingstools. Es ist richtig toll, denn du kannst hier nicht nur Google nach Keywörtern durchsuchen, sondern auch Youtube, Bing, ebay, den AppStore und Amazon. Die Ergebnisse sind recht gut, denn man erhält die Keywörter. Leider muss man für die Suchergebnisse, den CPC (darauf kommen wir später) und die Wettbewerbsdaten die Pro Version kaufen, was ab 48 USD losgeht. Interessant ist aber die Möglichkeit das Tool 30 Tage lang ausgiebig kostenlos zu nutzen bis man sich entscheidet es zu behalten. Nutze es und teste das Tool.

 

Vorteil: schnell und effizient, kostenlos

Nachteil: keine Metriken

 

  1. Amazon Keyword Tool von Sistrix

Da wir im vorherigen Tool Keywörter in amazon nachsehen konnten, aber nicht genau gesehen hab, wie genau die Anfragen sind, empfehle ich dir das Amazon Keyword Tool von Sistrix. Dieses Tool ist der Knaller, erlaubt es dir über häufig verwendete Keyword-Kombinationen in Amazon und auch über den Preis und Bewertungen der Produkte Informationen zu erhalten. Das gibt bereits Aufschluss darüber wie lukrativ eine produktbezogene Nische sein kann.

 

Vorteil: Gute Informationen für die Einschätzung der Nische, schnell, effizient, kostenlos

Nachteil: keine Verlinkung zu den Produkten, keine Exportfunktion

 

 

  1. W-Fragen Tool

Wer kennt ihn nicht den Spruch: Wer, wie, was, wer nicht fragt bleibt dumm. Und gerade W-Fragen sind eine klasse Möglichkeit auf die Belange seiner Zielgruppe einzugehen. Hilfreich für Frage-Antwortseiten oder ganze Inhaltsreihen.

Mit dem W-Fragen Tool kann man ganz einfach sein Suchwort eingeben, zum Beispiel Nagelpilz. Ja, auch das ist eine Nische. :-)

 

Als Ergebnis erhält man dann so eine Liste, die man exportieren kann und dann konkret im Kwfinder oder im Google KEyword Planner nach Suchvolumen und Konkurrenz analysieren kann.

 

Ich mag das Tool gerade um neue Inhalte zu finden.
Wenn du bereits eine Seite hast, zeige ich dir im Praxisteil, wie du die Google Search Console nutzen kannst um deine Inhalte aufs nächste Level zu bringen.

 

Vorteil: Gute Quelle für Inhalte, schnell, effizient, kostenlos

Nachteil: keine exakten Metriken zum Suchvolumen

 

  1. AnswerThePublic


Ein weiteres W-Fragen Too für die Keyword-Recherche, welches ich sehr gelungen finde ist, answerthepublic.com. Genau wie beim W-Fragen Tool vorhin, gibt man sein Keyword in die Suchleiste ein und erhält eine Vielzahl von Ideen und Begriffen, die von Nutzern gesucht werden. Interessant ist nicht nur die grafische Aufbereitung, sondern auch die Fragen und Präpositionen wie auf, bei, mit etc. Das hilft dir dabei Zusammenhänge zu erkennen. Außerdem kannst du in 12 Sprachen wie Deutsch, Niederländisch, Englisch, Italienisch oder Polnisch suchen, was gerade für eine mögliche Expansion ganz nützlich sein kann. Eine Exportfunktion als csv Datei, die du in Excel bearbeiten kannst, rundet das kostenlose Tool ab.

 

Vorteil: Gute Quelle für Inhalte, grafisch aufbereitet, schnell, effizient, kostenlos

Nachteil: keine exakten Metriken zum Suchvolumen

 

 

  1. MozBar und SEO Quake

Du kannst auch ganz einfach deinen Browser, ob Firefox oder Chrome als Analysetool nutzen. Damit lassen sich bereits wertvolle Informationen über den Wettbewerb gewinnen. Du installierst eines der beiden Plugins in deinen Browser und kannst dann ganz einfach das Suchwort bei Google suchen. Du erhältst aber jetzt nicht nur die üblichen Ergebnisse, sondern auch Informationen über Page Authority, Domain-Alter, Backlinkzahl und mehr. MozBar habe ich genutzt und fand es etwas eindimensional, zumal mein Firefox immer abgeschmiert ist.

Tipp: Sollte dein Firefox zu langsam sein, empfehle ich dir das Programm Firemin.

Wie dem auch, für die erste Analyse des Wettbewerbs hilfreich. Ich nutze aber lieber direkt Tools, die mir bei der Wettbewerbsanalyse komfortabler Inforationen zur Verfügung stellen.

Vorteil: einfach zu handhaben, kostenlos, Informationsgehalt gut

Nachteil: kann ungenau sein, verlangsamt das System

 

 

  1. SEMrush

Viele Premiumtools, die monatlich mit mindestens 90 Dollar zu Buche schlagen, bieten zum Glück bereits kostenlos einige wertvolle Informationen an. So wie Semrush. Du kannst hier deine Konkurrenz sehr gut analysieren. In der Premiumversion vereint es alle Funktionen: von der Keyword-Recherche, über die Möglichkeit deine Konkurrenz zu beobachten bis hin zur Optimierung deiner Webseite. Es ist ein Profitool, in das man sich auch einarbeiten muss. Ich kann es aber wirklich ruhigen Gewissens empfehlen. Wenn du Alternativen suchst, so findest du diese bei den Tools von Sistrix oder Xovi. Beides deutsche Unternehmen und daher vielleicht einfacher für dich zu handhaben. Beide habe ich ebenfalls getestet und genutzt, finde SEMrush was die Benutzerführung, Aktualität der Daten, Geschwindigkeit und Ausgabe der Daten einfach überzeugender.

 

Vorteil: einfach zu handhaben, viele Informationen, all-in-one Lösung

Nachteil: Einarbeitung notwendig

 

  1. Wiseseo

 

Ein weiteres und günstiges Tool, das ich für die KEyword Recherche nutze ist WISE SEO. Es ist eine All-in-One Lösung  und ist sowohl für die Nischenfindung mittels Keyword-Recherche geeignet als auch für weitergehende Arbeiten wie das Trcking von Keywörtern.

 

Vorteil: einfach zu handhaben, viele Informationen, günstig, auf Deutsch

Nachteil: Einarbeitung notwendig, schlechte Benutzerführung, etwas langsam

 

 

  1. Market Samurai


Market Samurai war eines meiner Lieblingstools, denn es begleitet dich durch den gesamten Prozess: Keyword recherchieren, Keword finden, Projekt anlegen, Konkurrenz analysieren bis hin zum Kauf deiner Domain. Das Tool ist sehr  nützlich und hat mich in meiner Nischenwahl am Anfang sehr gut unterstützt.

Es analysiert die Top-10 Ergebniise zu einem bestimmten Suchbegriff und zeigt übersichtlich wichtige Kennzahlen an, so dass man den monetären Wert der Nische einschätzen konnte.

Leider sind die Daten nicht mehr aktuell, da das Tool sein Material von Bing bezieht. Die Zahlen sind damit etwa 5-10 mal niedriger. Das gute aber daran ist, das man es als Zusatztool für die Bewertung der Konkurrenz nutzen kann. Schaden kann es nicht und dank kostenloser Testphase und Tutorials ist es ebenfalls ein guter Einstieg. Wenn die Testphase vorbei ist, könnte man theoretisch mit einer neuen E-Mail Adresse das Tool weitere 30 Tage kostenlos nutzen.

 

Vorteil: einfach zu handhaben, Wettbewerbsanalyse, Lerneffekt, kostenlos nutzbar

Nachteil: billige Aufmachung, Bing Daten

 

 

  1. Backlink Checker

Du siehst wir sind schon aus der reinen Recherche raus und verknüpfen bereits Ergebnisse mit fundiertem Datenmaterial. Hierfür kann es auch wichtig sein, den Wettbewerb im Detail zu überprüfen. Die Stärke ergibt sich auch aus den Backlinks der Seiten. Ein nützliches Tool ist der Backlink Checker. Man gibt die Domain einer Seite ein und das Tool findet genug Links einer Seite, die man sich notieren kann um zu versuchen diese später ebenfalls zu erhalten. Gerade für die Backlink-Analyse der Mitbewerber macht es sich sehr gut und man bekommt so neue Ideen, wohin der Weg führt.

 

Vorteil: einfach zu handhaben, gute Informationen, auf Deutsch

Nachteil: etwas langsam

Fazit

Mit diesen Tools arbeite ich. Ich hoffe, du konntest einen guten Überblick über die Tools gewinnen, mit denen man starten kann, wenn das Budget niedrig. Die Aufzählung war aber nicht vollständig. Es gibt viele weitere Tools wie ahrefs, die aber kostenpflichtig sind, wenn man ihr Potenzial ausschöpfen will. Am besten du testest erstmal herum und findest die Tools, mit denen du am besten zurecht kommst. Es gibt hier kein Richtig oder Falsch. Dafür ist das Angebot viel zu groß und man muss einfach sehen, wie man seine Ziele mit einer handvoll Tools am besten erreicht.

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