Nischenmarketing ohne Website

Nischenmarketing ohne Website

Du hast bis hierher gelesen und bist nun verunsichert, ob der Kurs das Richtige ist? Du hast keine Ahnung von Webseiten, SEO und dem ganzen Technikquatsch? Das ist erst mal nicht schlimm. Zum einen lernst du die ganzen Basics um dein Ziel zu erreichen und zum anderen brauchst du auch keine Website. Im Folgenden stelle ich dir einige Möglichkeiten vor:

  1. Soziale Medien
  2. E-Mail Marketing an Freunde
  3. Videomarketing
  4. Auf Frage-Antwort-Portalen
  5. Empfehlungs/Erfahrungs-Plattformen
  6. Gastbeiträge
  7. Banner-Werbung
  8. Newslettermarketing
  9. Podcast
  10. Bilder
  11. Offline

 

Zu 1) Soziale Medien

Hier kannst du dich direkt auf facebook, twitter, Google oder weiteren sozialen Netzwerken austoben. Du kannst nämlich direkt loslegen ohne jeglichen Aufwand, indem du direkt einen persönlichen Affiliate-Link oder Werbemittel mit deinen Freunden teilst. Glaub mir, Sie werden dich nach einer Weile genervt darauf ansprechen. Du könntest natürlich einen falschen Account anlegen und deine Links in Gruppen teilen. Das ist aber zum einen nicht erlaubt und zum anderen, wird das ebenfalls nicht lange funktionieren. SPAM, also Müll, oder zugemüllt werden will wirklich niemand.
Ich empfehle dir eher den cleveren Weg eine Gruppe zu eröffnen, um dort zielgruppenspezifisch passende Inhalte zu teilen. Das können neben Links, auch Produkte sein und Inhalte.

Beispiele für gewachsene Gruppen mit dem Konzept sind „Atemberaubende Ideen“ oder die Gruppe „Frauen Style Ideen“. Beide Gruppen haben mehrere hunderttausend „Likes“ und Follower. Sowas wächst aber nicht über Nacht und man muss am Ball bleiben und ständig neue Inhalte posten – mindestens 5 am Tag um die nötige Aufmerksamkeit zu generieren.

 

 

Zu 2) E-Mail Marketing an Freunde

Eine weitere Möglichkeit sich in seinem Umfeld unbeliebt zu machen. Nein, im Ernst. Freunde und Familie zum Geldverdienen zu nutzen ist schon heikel und das sollte man auch nicht machen. Im Grunde kannst du deinen E-Mail Account kostenlos nutzen, schreibst deinen Freunden eine Nachricht über ein tolles Produkt, das du gesehen hast – am besten über amazon erhältlich, und dann schickst du den Produktlink an deine Freunde. Das wirft jetzt zwei Fragen auf:

  1. Warum amazon?

Die simple Antwort. Amazon kennt jeder, jeder vertraut amazon, amazon liefert schnell und die Bezahlmethoden sind sicher.

  1. Wie erstellst du den Produktlink?



 

 

  • Dort klickst du auf Anmelden, wenn du bereits Kunde von amazon bist – genau deswegen sollst du keinen Mist bauen. Amazon kennt dich und einmal gesperrt, heißt lebenslang.
  • Zunächst gehst du auf deine Emailadresse à Verwalte deine Tracking IDs à erstellst deine ID à Tools à Sitestripe anklicken à installieren
  • Ab jetzt kannst du ganz einfach auf die amazon Seite und jedem Produkt einzeln immer deine persönliche Tracking-ID geben und weiterschicken

Ich würde das ganze sehr behutsam machen, wenn mein persönliches Umfeld davon betroffen ist. Wenn es deine Situation kennt, kann es dich trotzdem damit unterstützen. Generell eignet sich das Versenden von Mails vor allem, bei wenigen Empfängern, sonst steigt der Aufwand, wenn du klassische E-Mail Dienste nutzt. Dienste wie web.de* oder gmail* unterstützen nämlich nur bedingt diese Art von massenhaftem Versenden von E-Mails.

Es gibt aber auch Anbieter wie mailchimp* oder newsletter2go* mit denen du deine Empfängerliste verwalten kannst. Hast du Geschäftspartner oder Kunden, die sich für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen aus der Branche interessieren? Dann frag Sie und bau dir so eine Newsletterliste auf. Du kannst die Newsletterliste später im Zusammenhang mit deiner Nischen oder Portalseite aufbauen. Das kann sich absolut lohnen.

 

Wie man das machen kann, zeigt dir Alex Wiehaus in seinem Email Helden Programm* ganz gut. Ich kann ihn empfehlen, weil ich mich selbst mit dem Thema befasst hatte.

 

Zu 3) Videomarketing
Wenn du bereits eine Videoausstattung hast oder über ein Handy verfügst, dass eine gute Kamera besitzt, kannst du einen Youtube Kanal eröffnen. Dort könntest du über Nischenthemen sprechen, aber auch über dein Leben. So könnte man zum Beispiel, einen Kanal über selbst gemachte vegane Rezepte erstellen, die in weniger als 10 Minuten zubereitet werden. Essen kommt immer gut an. Du kannst dann Affiliate Links in der Videobeschreibung platzieren. Du kannst aber natürlich auch Produkte testen.

Würde ich es empfehlen? Bedingt. Ich persönlich bin kein kameraaffiner Nutzer und möchte keine Goupies. Im Ernst, der Ertrag muss immer höher als der Aufwand sein und um des reinen Verkaufens willen, sollte man auf keinen Fall einen Videokanal eröffnen. Das merken die Nutzer recht schnell und man verliert seine Glaubwürdigkeit. Nutzer wollen nicht ausgenutzt werden. Was sie wollen, sind aber entweder fundierte Informationen zu Ihrem Problem oder aber unterhalten werden.
Mit beiden Intentionen kannst du Geld verdienen.

Du solltest also in jedem Fall kameraaffin sein, Ahnung von der Technik haben, bereit sein einen Teil deiner Persönlichkeit einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, denn die Leute lieben persönliches und Sie lieben Unterhaltung. Rein fachlich orientierte Kanäle, kommen nur bedingt an, wenn die Inhalte steril vermittelt werden. Schließlich musst du mit Kritik rechnen, die keine Grenzen kennt. Das kann also schon strafrechtlich relevant sein und da sollte man schon ein dickes Fell haben. Aber man erhält auch viel von den Nutzern – Zuspruch, nette Worte und Verkäufe, bei guten und nützlichen Empfehlungen.

Fakt ist aber: die persönliche Beziehung zu den Nutzern steht im Vordergrund und ist inkrementeller Bestandteil von Videokanälen. Man baut direkt eine Community auf.

Willst du es machen, geh auf youtube und schau dir andere Kanäle an. Sieh zu und lerne, wie es „Große“ Youtuber machen.

Beachte: Es gibt auch andere Plattformen, wie twitch, die sehr rentabel sein können bei entsprechenden Inhalten. Entspricht es aber nicht deiner Persönlichkeit und du fühlst dich unwohl, dann ist es absolut in Ordnung es nicht zu machen.

Zu 4)  Frage-Antwort-Portalen
Auf Webseiten, auf denen Nutzer Fragen stellen um Antworten zu erhalten oder um Erfahrungen und  Meinungen zu teilen, kannst du auch Produkte über einen Link empfehlen. Das wird aber nicht gern gesehen, wenn du erst seit wenigen Tagen registriert bist. Du solltest schon eine längere Zeit dabei sein, deine Erfahrungen und Meinungen geteilt haben, oder hilfreiche Antworten gegeben haben. Die Qualität deiner Inhalte sollte schon sehr hoch sein. Wenn das gegeben ist, schaffst du Mehrwert und deine Links werden in der Regel von den Moderatoren stehen gelassen.

 

Zu 5)  Gastbeiträge

Die Idee ist folgende: Du schreibst einen sehr guten Artikel über ein Thema deiner Wahl und dieser Artikel mit einem Link zu deiner Website oder mit einem Link zum Produkt wird dann auf einem anderen Blog veröffentlicht. Soweit die Theorie. Das ist aber ein sehr aufwendiger und ineffizienter Weg seine Produktlinks zu teilen, denn die Hürden sind relativ hoch: Zeitaufwand für das Finden eines passenden Blogbetreibers, Zeitaufwand für Schreiben des Artikels und die Genehmigung für einen Empfehlungslink. Außerdem muss der Blog auf dem dein Artikel veröffentlicht wird, selbst hochwertig sein, das heißt hochwertige Inhalte bieten und viele Besucher haben. Ich empfehle es nicht, da Google selbst den Wert von Gastartikeln infrage stellt und der Aufwand sehr hoch ist.

 

Zu 6)  Banner Werbung

Banner Werbung ist eine Möglichkeit aktiv ein Werbebanner für ein Produkt zu verwerten. Dies geschieht in dem du selbst eine Marketingkampagne startest. Das kostet Geld und kann absolut nichts bringen. Denn die Ausgaben müssen niedriger sein, als der Ertrag für die Werbeprovision. Hier ist rechnen gefragt.

Quellen: Plista, Adscale, Adshopping und Blogads

 

 

 

Zu 7) Podcast
Podcasts können eine weitere interessante Möglichkeit sein über dein Thema zu sprechen. Podcasts sind im Grunde Audioblogs, also anstatt zu schreiben, sprichst du über Themen, die deiner Nische entsprechen. Dabei gibt es keine Grenzen. Die persönliche Note spielt eine wichtige Rolle und es muss dir passen, dass man deine Stimme hört. Du baust sehr schnell eine Community auf.

Wie du diesen monetisierst? Vor allem Sponsoring. Zum einen kannst du dich von Unternehmen sponsern lassen, damit du ein bestimmtes Produkt vorstellst oder du sprichst zum Beispiel über Computerspiele und lässt dich von deinen Hörern sponsern. Das geht über Plattformen wie patreon.com oder www.tipeee.com.
Da Patreon bekannter ist, empfehle ich dir diese Plattform. Hier findest du auch viele andere Podcasts, Youtuber und Künstler, die ihre Projekte vorstellen.

Wenn du in die Materie mal reinhören willst, dann empfehle ich dir die Seite: https://www.podcast.de/. Hier kannst du stöbern und dich inspirieren lassen.

Ein guter Kurs um podcasting zu lernen findest du hier: Podcasting Masterclass auf Deutsch.*

 

Zu 8) Bilder

Bilder können ebenfalls eine interessante Möglichkeit sein. Du musst kein Profifotograf sein, aber eine gescheite Kamera solltest du dennoch haben. Gewisse Grundkenntnisse in der Bildbearbeitung schaden nicht. Es gibt viele Nischen, für die du Fotos schießen kannst, das können Motive von Landschaften, Fahrzeugen, Skurriles wie Wurstbrote (!) sein. Auch Aufnahmen mit der eigenen Drohne sind vor allem im Frühling und Sommer gefragte Bereiche. Schau dir Kapitel 3.1.2 an und schon findest du vermutlich einige interessante Nischen, die man auch visuell darstellen kann.

Du kannst die Bilder dann bei Plattformen wie shutterstock.com, fotolia.de oder evanto pictures anbieten.

Zu 9) Offline

Man braucht nicht immer das Internet. Du kannst deine Empfehlungslinks zum Beispiel auf Flyern und Visitenkarten drucken und dann verteilen. Am besten als QR-Code, da diesen die meisten Handys unterstützen und der Nutze direkt zum Angebot kann. Das birgt natürlich auch das Risiko, dass der Link dann nicht mehr gültig ist. Ein anderes Beispiel sind Empfehlungsparties. Du kennst Sie von Tupperware. Gerne machen Frauen auch Sextoy Parties, wo jemand den Gästen die Geräte vorstellt und diese die dann kaufen. Dieser jemand kannst du sein. Da die meisten Veranstalter aber Vertreter sind, musst du dich erkundigen, ob du das in deiner jetzigen Siuation auch machen kannst. Hier sind steuerliche, versicherungsrechtliche und eventuell sogar insolvenzrechtliche Aspekte zu beachten. In Deutschland dürfen nur bestimmte Berufsgruppen in solchen Dingen beraten und ich kann dich daher nur darauf hinweisen.
Was du aber machen kannst: Kauf ein Produkt, das interessant ist und stell es deinen Freunden oder einer Gruppe von Menschen vor, die Interesse daran haben könnte. Stell das Produkt in allen Facetten vor, beschreibe es, wende es an und dann verteilst du Flyer mit dem Link zum Produkt – oder einfach nur zugeschnitten Papier mit einem QR Code – dann kannst du noch rechtzeitig den Link kontrollieren und ggfs. andern.

Die Methoden sind nicht wirklich elegant, aber wir arbeiten mit dem was wir haben und machen das Beste daraus. Langfristig gesehen lohnt sich eine Webseite in jedem Fall. Diese kann dir als Basislager für alle Aktivitäten dienen. Du behältst die Kontrolle und hast freie Hand.