Beiträge

Online Marketing erklärt Teil 1

Ein Online Marketing Lexikon für die KissMySite Kunden

Aufgrund vieler Kundenanfragen haben wir uns entschieden, ein kleines Lexikon mit wichtigen Begriffen im Online Marketing zu erstellen und die Inhalte möglich praktisch und für den Laien nachvollziehbar zu erklären. Dabei sollen Zusammenhänge, Beispiele und Bilder dabei helfen, die manchmal schwierige Materie einzuordnen und auf den Sinn für die eigene Arbeit im Unternehmen zu prüfen. Für Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung. Unsere Liste umfasst derzeit 512 Begriffe, die wir mit der Zeit erklären. Am Ende des Jahres sollte so ein kleines Nachschlagewerk entstanden sein. Daher wundere dich nicht, wenn ein Begriff den Du gerade suchst, noch nicht erklärt wurde. Gerne kannst du uns aber auch anrufen und wir helfen Ihnen weiter :-) Im Folgenden gehen wir auf diese Begriffe näher ein:

  1. 301 Servercode
  2. Traffic
  3. Suchmaschinenoptimierung
  4. Lead und Leadgeneration
  5. Landingpage
  6. Homepage vs Webseite vs Website
  7. Domain vs URL und der Server

Online Marketing erklärt: 301 Servercode

Eine sogenannte 301-Weiterleitung signalisiert dem Client, also dem Webbrowser oder einem Google Bot, dass eine Webseite, oder genauer die URL oder das angeforderte Dokument, dauerhaft verschoben wurde (moved permanenty). Da es sich um eine Weiterleitung handelt, ist also die angefragte Ressource auf einer anderen URL erreichbar. Durch eine derartige Einrichtung leitet der Webserver alle Anfragen zu einer bestimmten URL auf die neue Ziel-URL weiter.

So leitet KissMySite auch seine URL weiter, wenn ein User, also Du, bspw. www.kissmysite.com in den Browser eingibt. Achte darauf und du siehst, dass daraus direkt ein kissmysite.com wird.

Wie man sieht, ist der Einsatz einer 301-Weiterleitung immer dann sinnvoll, wenn sich URL-Strukturen einer Website ändern – bei KissMySite ist das so gewollt oder gar der gesamte Domainname gewechselt wird.  Wenn du also mehrere URLs hast, kannst du auf eine neue Domain verweisen. Das macht bspw. Sinn, wenn du mehrere Seiten mit gleichem Inhalt hast. Daher machen 301-Weiterleitungen auch Sinn um Duplicate Content zu vermeiden.

Auch wenn eine Website mit einer anderen zusammengeführt wird oder Inhalte einer Website über zwei unterschiedliche URLs aufrufbar sind. Versuch mal:

Wie kann man das einrichten?

Es gibt zwei Möglichkeiten: Zum einen kannst du deine Seite mit oder ohne www angeben.

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_HOST} !^kissmysite.com$ [NC]
RewriteRule ^(.*)$ https://kissmysite.com/$1 [L,R=301]

Wenn die Domain mit www erreichbar sein soll, dann muss der Code so aussehen

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_HOST} !^. kissmysite .de$ [NC]
RewriteRule ^(.*)$ https://www.kissmysite.com/$1 [R=301,L]

 

Wenn du ein SSL Zertifikat erwirbst und deine URL, die ja über https://www.kissmysite.com erreichbar ist, nun auf SSL Verschlüsselung umstellen willst, sprich auf httpS://www.kissmysite.com, dann nutz du diesen Code:

RewriteEngine On
RewriteCond %{SERVER_PORT} !^443$
RewriteRule (.*) https://%{HTTP_HOST}/$1 [L]

g1
g2

Es gibt hier viele Möglichkeiten umzuleiten. Wenn du Fragen hast, schreib uns einfach und wir helfen dir bei der Umleitung. Wie du es machst bleibt dir überlassen und ist absolut Geschmacksache.

Solltest du dir Gedanken machen, ob eine 301 Weiterleitung SEO-schädlich ist, schau dir einfach das folgende Video an von Matt Cutts an. Matt Cutts ist Head of Googles Webspam-Team und damit ist seine Antwort ziemlich verlässlich.

Also für die Nichtanglisten unter uns: Die Frage,  wie viel Prozent der möglichen PageRank-Vererbung durch eine serverseitige Weiterleitung per 301 verloren geht, beantwortet Matt Cutts ziemlich klar und eindeutig: Man verliert nichts! Demnach ist die Weiterleitung von internen und externen Link mittels eines 301-Redirect eine gute Wahl.

Es spielt auch keine entscheidende Rolle, ob ein Link direkt von Seite A auf Seite B zeigt oder per 301 von A auf eine nicht mehr existente Seite B, die dann per 301-Code auf die Adresse C weitergeleitet würde. Wie schaut es aber bei Kettenverlinkungen aus?
Auch hier gibt es ein interessantes Video von Matt Cutts:

Wir raten also davon ab, da der Google-Bot ab vier Weiterleitungen aufhört zu crawlen. Zudem sollte man beachten, dass 301-Weiterleitungen Zeit kosten und Nutzer im schlimmsten Fall noch verunsichern können.  Es macht also auch aus UX Sicht kaum Sinn, mehr als 2 Weiterleitungen zu schalten. Und aus SEO Sicht ebenso: Je nach Serverauslastung und Realisierung kann eine Weiterleitung durchaus 0,1 bis 1 Sekunde an zusätzlicher Ladezeit kosten. Kann, muss aber auch nicht. Aber beachten sollte man schlicht die Tatsache, dass die Ladezeit einer Seite ein Ranking- und Traffic- und Conversionfaktor ist.

 

Online Marketing erklärt: Traffic

Übersetzt man den Begriff traffic aus dem Englischen, so erhält man das Wort Verkehr. Im Internet meint Verkehr nichts anderes als den Datenfluss, der über das Internet hin und her gesendet wird. Im Online Marketing meint der Begriff den Besucherverkehr auf einer Webseite. Die Höhe des Traffics – also viele Besucher auf einer Seite – kann ein Indiz für eine besonders gelungene Seite sein. Da eine Website ohne Besucher nicht Ihren jeweiligen Zweck erfüllen kann (bspw. Informieren, oder Verkaufen, wenn es eine Shopwebseite ist) ist die Höhe des Traffics von Bedeutung. Darüber hinaus ist es auch wichtig, das der richtige Traffic auf die Webseite trifft. Richtiger Traffic liegt dann vor, wenn damit das Ziel der Webseite verfolgt werden kann. Wichtig ist also der targetierte (zielgerichtete) Traffic. Das bedeutet, dass der Besucherstrom möglichst genau zu der gewünschten Zielgruppe passen muss. Targetierter Traffic ist daher wesentlich wertvoller, als ein zufälliger Besucherstrom. Zum Glück kann man diesen Besucherstrom durch bestimmte Maßnahmen steuern. So bspw. durch die Wahl von Google AdWords Anzeigen oder schlicht durch die Auswahl bestimmter Keywörter. So wird bspw. eine Autowebseite keine Keywörter für Babynahrung wählen und bewerben.
Traffic kann natürlich gemessen werden. So kann man schon mit einfachen Bordmittlen durch Google Analytiks Metriken, wie viele Besucher eine Website innerhalb einer bestimmten Zeit (für gewöhnlich ein Monat) besuchen, feststellen. Dabei lässt sich auch genau ermitteln, wie viele Besucher auf die eigene Website gelangen, welche Endgeräte Sie nutzen und viele weitere Daten.

g3

Generell lässt sich also festhalten: Einen möglichst großen Besucherstrom zu haben, ist das Ziel vieler Webseiteninhaber. Dieser Besucherstrom wird durch den Traffic beschrieben. Neben der Anzahl der Besucher ist die Anzahl der Aufrufe von Seiten, sogenannte Page Impressions ein interessanter Anhaltspunkt für die Attraktivität einer Webseite. Traffic kann man nicht nur steuern, sondern auch mit Maßnahmen der Onpage- und Offpage Optimierung steigern.

Interessante Links:
https://www.seo-check24.de.
https://www.akamai.com/de/de/solutions/intelligent-platform/visualizing-akamai/real-time-web-monitor.jsp
https://www.internettrafficreport.com/

 

 

Online Marketing erklärt: Suchmaschinenoptimierung

Als Suchmaschinenoptimierung bezeichnet man jede Art von Maßnahme die darauf abzielt das Ranking in den Suchmaschinen zu erhöhen. Suchmaschinenoptimierung impliziert zugleich den stetigen Prozess einer Optimierung von einem bestehenden Projekt. Optimieren kann man dabei nicht nur Webseite, sondern auch Apps, Accounts, Videos usw. Bei der Suchmaschinenoptimierung wird also durch verschiedene Maßnahmen versucht, Internetseiten oder auch Videos, auf entsprechenden Plattformen, für eine möglichst hohe Eintragung in Suchmaschinen, wie Google, zu optimieren. Dabei werden sowohl technische Maßnahmen verwendet, um die Auffindbarkeit durch Suchmaschinen zu erleichtern, als auch Maßnahmen wie die regelmäßige Texterstellung und weiteren Inhalten verstanden. Ausgangspunkt für diese Maßnahmen sind immer Rankingfaktoren der jeweiligen Suchmaschinen. Da Google in nahezu allen Märkten dominiert – mit wenigen Ausnahmen, wie in Russland, sind gerade die Googles Rankingfaktoren relevant. Die Suchmaschinenoptimierung erfolgt daher in der Regel für Google. Der Vorteil einer guten Suchmaschinenoptimierung ist, dass dadurch kostenlos Besucher über die organische Suche auf die Website gelangen.  Das spart Werbekosten.

 

g4

 

Bei einer Webseite unterscheidet man die Onpage Optimierung und die Offpage Optimierung.
Man sollte allerdings mit Bedacht Suchmaschinenoptimierung betreiben, weil es auch nicht erlaubte Methoden zur Optimierung gibt. Das kann dazu führen, dass die Website abgestraft wird und teilweise nie wieder auftaucht (De-Indexierung).

 

Online Marketing erklärt: Lead

Ein Lead ist mit Sicherheit einer der wichtigsten Begriffe im Online Marketing. Ein Lead bezeichnet im Grunde nichts anderes als Kunden- oder Interessentendaten. Ein Lead ist also ein potenzieller Neukunde, der Interesse an deiner Webseite, deinem Geschäft oder deinem Blog hat. Wenn dieser potenzielle Kunde sein Interesse an geäußert hat, indem er  seine Kontaktdaten einträgt und diese absendet, wird er zum Lead. Das möglichere Interessenten Ihre Daten wie Emailadresse, Name oder sogar Adressen preisgeben, kann man mit der Generierung von Leads steuern. Man denke beispielsweise an ein E-Book, welches Du kostenlos auf deiner Diät-Webseite zur Verfügung stellst. Das Thema sei jetzt mal „Wie du mit 5 einfachen Schritten 10 Kilo abnimmst“. Diejenigen, die sich nicht dafür interessieren, werden es nicht haben wollen. Die aber gerade mal wieder in einem Jojo-Effekt stecken, werden es vielleicht runterladen und lesen wollen.  Der „Preis“ um es kostenlos runterzuladen, sind dann aber die persönlichen Daten. Dies bedeutet für dich als Herausgeber, dass derjenige, der es runterladen hat bei der Lead-Generierung geholfen hat und dir einen weiteren Satz potenzieller Kundendaten zur Verfügung gestellt hat. Das Besondere ist jetzt allerdings, dass dieser Kontakt als potenzieller Kunde identifiziert werden konnte und eine legale Möglichkeit der Kontaktaufnahme besteht. Diese Art der Leadgenerierung ist besonders beliebt im Bereich E-Mailmarketing um sich schnell und effektiv einen Stamm Leser aufzubauen. Und du kannst jetzt die E-Mail für Werbung, deine Angebote oder einfach nur über Neuigkeiten nutzen.

Online Marketing erklärt: Landingpage

Eine Landingpage ist eine spezielle Art von Webseite, mit Ziel eine bestimmte Aktion des Nutzers zu erzielen. Diese Aktion könnte sein: Benutzerdaten zu sammeln, oder der gezielte Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen und noch vieles mehr. Dies kann die Leadgenerierung durch Eingabe von Kontaktdaten sein oder der Verkauf eines Produktes Wichtig ist nur: diese eine Seite im Onepage Design dient nur einem Zweck. Darauf baut alles drumherum auf. Landingpages sind stark handlungsorientiert. Dies wird vor allem mit Call-to-Action Buttons erzeugt. Diese Call-to-Action Buttons enthalten Schlüsselwörter, wie „Jetzt kaufen“, oder „Nur noch heute! Jetzt kaufen“. Die Nutzung solcher Buttons dient dazu den Nutzer Orientierung zu geben und Ihn durch die Landingpage zu leiten. Wie ist ein Call-to-Action Button aufgebaut? Er besteht aus vier wesentlichen Elementen, wenn er sein Ziel erreichen soll: dem Lead-in, dem Button zum Anklicken, dem Lead-Out und dem Trustfaktor.
Oft empfiehlt es sich für Produkte oder Orte, bestimmte Landingpages unabhängig von der Webseite einzurichten. Dadurch wird es nämlich möglich, die Seite passend zu dem Werbebanner oder einem bestimmten Link zu gestalten. So können verschiedene Kundengruppen z.B. über Google AdWords auf verschiedenen Landingpages geleitet werden.

Interessante Beispiele für Landingpages:
https://liber.io/
https://findmarcopolo.com/

 

Online Marketing erklärt: Homepage vs Webseite vs Website

Okay, der folgende Abschnitt ist für die Praxis nicht relevant und eine verbale Unterscheidung hat nur akademischen Wert. Wenn man den Unterschied als Entwickler kennt, da es je nach Verwendung ein sehr teurer Auftrag für den Kunden werden könnte. „Sie wollten doch nur eine Homepage?“ „Oder doch eine Webseite?“ Es ist recht einfach erklärt:Eine Homepage ist die erste Seite einer Website (aha), damit ist die oberste Seite gemeint, der alle anderen Webseiten untergeordnet sind. Gibt man eine einfache Domain, nach dem Schema https://kissmysite.com ein, dann sieht man normalerweise direkt die Homepage. Die Homepage ist also im Regelfall die Startseite einer Website mit vielen Webseiten als einzelne Internetseiten. Normalerweise – da man ja auch mittels 301 Weiterleitung arbeiten kann.  Eine Webseite ist demnach der Sammelbegriff für ein ganzes Webprojekt. Die Webseite hat verschiedene Bestandteile: Seiten, wie das Impressum oder Kontakt oder Blog. Eine Seite davon ist die Homepage. Dieser Begriff wird gerne mit dem Oberbegriff für die gesamte Seite verwechselt.

g5
Wie gesagt, der Unterschied ist zumindest bei KissMySite rein akademischer Natur – denn es wird auch ausschließlich mit der Erstellung einer Homepage im Internet geworben:

Interessante Links:
https://de.wikipedia.org/wiki/Homepage
https://de.wikipedia.org/wiki/Webseite

 

Online Marketing erklärt: Domain vs URL und der Server

Die Domain ist ein Teil der URL. Diese URL meint den genauen Pfad auf ein bestimmtes Unterverzeichnis wie https://kissmysite.com/leistungen/ Diese URL, auch „uniform ressource locator“ genannt, setzt sich offenbar aus mehreren Komponenten zusammen. Betrachtet man die Domain https://www.kissmysite.com

  1. http: bezeichnet das verwendete Protokoll, nämlich hypertext transfer protocol. Es gibt auch weitere gängige Protokolle, wie ftp oder https.
  2. https://www.kissmysite.com: bezeichnet den Host oder Hostname
  3. www: bezeichnet eine Subdomain. Wenn du es genau wissen willst eine Third-Level-Subdomain
  4. com: ist eine Top-Level-Domain.

Die Domain steht für die Adresse, unter der Ihre Webseite erreichbar ist Das ist z.B. https://www.kissmysite.com. Der Server ist der Speicher, auf dem die Daten Ihrer Internetseite liegen. Die Domain verweist auf diesen Speicher, damit der Browser weiß, woher er die Daten, zur Darstellung der Seite holen muss. Um ein Bild zu zeichnen, eignet sich das Haus recht gut. Stell dir ein Haus vor: Dieses Haus ist dein Webprojekt. Es hat eine Homepage, viele Unterseiten und auch eine Adresse, die du im Browser eingeben kannst um auf die Website zu gelangen. Die Domain ist dabei die Haustüre Ihres Webprojektes und die URL ist dann eine einzelne Tür zu einem Zimmer. Um das Bild zu vervollständigen, fügen wir die Begriffe Webseite, Website und Homepage ein. Eine Website  ist in diesem Bild das ganze Haus und die Webseite ein einzelnes Zimmer.  Mit der URL bekommen Sie also direkten Zugang zu einzelnen Zimmern im Haus. Wenn Sie genau wissen, wo diese zu finden sind. Zum Glück können Sie sich ja umsehen, bzw. durchklicken. Mit der Domain betätigen Sie erst mal die Klingel und treten in die Diele des Hauses – der Homepage ein.

Interessante Links:
https://www.denic.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Domain_(Internet)

Wenn Sie sich über die Themen Webdesign und Online Marketing informieren, wird Ihnen früher oder später das Thema Landingpages begegnen. Denn Landingpages sind ein zentraler Bestandteil einer erfolgreichen Online Marketing Strategie. Zeit, etwas mehr über Landingpages zu erfahren.

 

Was sind Landingpages?

Das Wort Landingpage heißt auf Deutsch auch Landeseite. Es ist eine Seite, auf der Besucher landen, wenn Sie von einer bestimmten Quelle kommen. Bei vielen Webseiten ist das die Startseite. Das ist allerdings nicht sehr vorteilhaft, weil die Startseitepage oft nur allgemeine Informationen zu dem Unternehmen liefert, anstatt auf den jeweiligen Besucher ausgerichtet zu sein. Anstatt den Besucher von einer Werbeanzeige auf Ihre Startseite zu leiten, ist es daher besser, eine Landingpage zu verwenden, die auf die Werbeanzeige und somit auf den Besucher angepasst wurde.

 

Oft sind Landingpages auch ohne Menü gestaltet, um den Benutzer besser an sein Ziel zu führen. Das ist allerdings nicht zwingend notwendig.

 

Zielgruppenspezifische Ausrichtung

Der große Vorteil von Landingpages liegt daran, dass Sie sich sehr spezifisch an die jeweilige Zielgruppe ausrichten lassen. Bedient Ihr Pflegeunternehmen verschiedene Zielgruppen, dann können Sie für jede Zielgruppe eine passende Landingpage erstellen und diese mit unterschiedlichen Werbeanzeigen verknüpfen.

Stellen Sie sich einmal vor, dass Sie eine Werbeanzeige anklicken, dann aber nur auf eine Homepage geleitet werden, auf der Sie lange nach den gewünschten Inhalten suchen müssen. Das könnte schnell dazu führen, dass Sie die Seite verlassen. Mit einer Landingpage bekommen Sie stattdessen genau die Inhalte, an denen Sie durch die Werbeanzeige gerade Interesse haben.

 

Verbessertes E-Mail Marketing

Auch Ihr E-Mail Marketing sollte möglichst genau auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet sein. Mit einer Landingpage, die auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet ist, lassen sich die E-Mail Adressen in spezifischen Kampagnen sammeln. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, Newsletter und Angebote nur an bestimmte Zielgruppen zu verschicken. Ihre Kunden werden dadurch weniger durch uninteressante Informationen und Angebote genervt, bleiben somit länger in Ihrem Verteiler und werden auch Interessierter an Ihren Angeboten sein.

 

Zielgerichteter Seitenaufbau

Mit einer Internetseite möchten Sie nicht einfach nur über Ihr Unternehmen informieren. Sie möchten, dass der Besucher bestimmte Aktionen ausführt. Das kann z.B. ein Verkauf oder die Eintragung der E-Mail Adresse sein.

 

Landingpages lassen sich aufgrund der sehr spezifischen Ausrichtung genau darauf ausrichten, dass der Besucher zu dieser Aktion geleitet wird. Menüs werden auf Landingpages daher oft weggelassen. Dadurch hat der Besucher weniger Auswahl an Aktionen und muss sich nur zwischen der einen Aktion oder dem Verlassen der Seite entscheiden.

 

Eine bessere Variante ist allerdings, eine sog. One-Page-Navigation. Dabei gibt es ein Menü, mit dem der Besucher allerdings nur auf untere Teile der Landingpage kommt, anstatt auf andere Unterseiten geleitet zu werden. Mit einer One-Page-Navigation hat der Besucher nicht das Gefühl, zu etwas gezwungen zu werden.
Landingpages sind eine tolle Möglichkeit, um Besucher gezielter anzusprechen und für Interaktionen zu sorgen. Online-Werbeanzeigen sollten daher in den meisten Fällen mit Landingpages verknüpft sein. Auch für die Suchmaschinenoptimierung können Landingpages ein großer Vorteil sein.

 

Internetseiten haben sich bislang sehr an Printmedien orientiert. Wenn Sie z.B. einen Flyer, mit vielen Informationen, in die Hand nehmen, hat dieser meist mehrere Seiten. Genauso ist es auch auf den meisten Internetseiten. Anstatt umzublättern oder zu falten, klicken Sie sich mit einem Menü durch die Unterseiten.

In letzter Zeit findet man allerdings immer mehr Webseiten, die sich davon absetzen. Diese verwenden das sogenannte One-Page Design. Bei diesem Design finden sich alle Informationen auf einer Seite, anstatt die Inhalte auf mehrere Unterseiten zu verteilen. Auf ein Menü muss dabei nicht zwangsläufig verzichtet werden.

 

Mit oder ohne Menü?

Eine One-Page Website lässt sich auf zwei Arten gestalten. Sie kann nämlich wahlweise mit Menü oder auch komplett ohne erstellt werden. Bei der Gestaltung ohne Menü wird in Online Marketing Kreisen gerne erwähnt, dass der Besucher schließlich nur eine Aktion auf der Seite ausführen soll. Z.B. seine E-Mail Adresse eintragen oder ein Produkt kaufen. Gibt man dem Besucher nur diese eine Möglichkeit, soll diese Gestaltung mehr Besucher dazu veranlassen, diese Aktion auszuführen.

 

In der Realität ist es allerdings so, dass der Besucher immer eine andere Möglichkeit hat. Er kann die Seite nämlich auch einfach verlassen. Deshalb kann ein Design ohne Menü auch dazu führen, dass der Besucher verschreckt wird. Er sieht kein Menü und denkt sich bereits, dass er weiter unten etwas kaufen soll. Das veranlasst ihn ggf. dazu, die Seite sofort wieder zu verlassen.

 

Eine Lösung für dieses Problem ist eine One-Page Navigation. Dabei findet sich, wie gewohnt, ein Menü im oberen Bereich der Seite. Die Menüpunkte führen allerdings nicht auf andere Unterseiten, sondern führen den Besucher zu einer weiter unten liegenden Position auf der derzeitigen Seite.

 

Für welche Webseiten eignet sich ein One-Page Design?

Der große Vorteil von One-Page Designs ist, dass die Inhalte einen einheitlichen Fluss ergeben. Der Besucher muss nicht auf jeder Seite neu anfangen. One-Page Designs eignen sich daher ideal, wenn Sie dem Besucher eine zusammenhängende Story präsentieren wollen. So können Sie z.B. die Geschichte Ihres Produktes enger mit Ihrem Unternehmen verbinden.

Außerdem muss der Besucher nicht extra klicken, um zu Ihrem Angebot oder Ihrer Handlungsaufforderung zu gelangen. Das macht es dem Besucher einfacher, die benötigten Informationen zu finden.

 

Durch die zusammenhängende Struktur der Seite lässt sich der Besucher somit auch leichter zu der von Ihnen gewünschten Aktion bewegen. Er trägt sich in Ihren Newsletter ein, hinterlässt seine Daten für ein Beratungsgespräch oder kauft auch direkt Ihr Produkt.

 

Wann eignet sich dieses Design nicht?

Einige Pflegeunternehmen verfügen über eine relativ große Palette an Produkten und Dienstleistungen oder haben mehrere Geschäftszweige. In diesem Fall macht ein One-Page Design keinen Sinn, da sich die vielen unterschiedlichen Inhalte schlecht zusammenhängend präsentieren lassen.

 

Gerne beraten wir Sie darüber, ob ein One-Page Design für Ihr Pflegeunternehmen Sinn macht. Sprechen Sie uns einfach darauf an.